| Rasse-Information über den Coton de Tuléar |
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| Haltung |
| Der Coton de Tuléar ist der
geeignete Haus- und Familienhund. |
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| Er
ist seiner Familie treu ergeben, möchte ihr
unbedingt gefallen und ist daher in der Regel leicht
erziehbar, wenngleich er auch Eigenheiten haben kann,
die ihm nur durch Tricks und Erziehungskunst auszutreiben
sind. Er ist sehr aufmerksam mit Eigenschaften eines
Wachhundes. Er ist fröhlich, ausgelassen und
sehr beweglich. Ein charakteristisches Kennzeichen
ist seine Art des Springens und Hüpfens,
fast auf allen Vieren gleichzeitig, wie ein Jo-Jo an einem Gummiband. Er ist
verschmust und verspielt wie ein Schoßhund,
aber er sollte nicht zu sehr verzärtelt werden,
schließlich hat er seine Ursprünglichkeit
noch nicht verloren. Er
ist sportlich wie ein Jagdhund, so daß manche
behaupten, er sei der ideale Hund für die Agility,
dem Freizeitsport mit Hunden. Er
braucht seinen Garten und viele Spaziergänge.
Dabei machen ihm Wind und Wetter meist nur wenig
aus. Wegen
der fehlenden Unterwolle muß er jedoch sofort
abgetrocknet werden.
Er kommt in der Regel mit allen Haustieren von der
Katze bis zum Bernhardiner
gut aus, nur das Alleinsein gefällt vielen Cotons überhaupt
nicht. |
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Der Coton de Tuléar ist
robust, gesund und kräftig. |
| Allerdings
benötigt
sein weiches Fell eine tägliche, intensive
Pflege mit Bürsten und Kämmen. Wird dies
versäumt,
können die Haare verfilzen, und dann hilft
nur noch Abschneiden, und das ist heikel, dauert
doch das Nachwachsen der Haarpracht etliche Monate.
Wenn beim erwachsenen Coton de Tuléar
auch ein reines Weiß angestrebt
wird, haben die Welpen oft noch mehr oder weniger gelbe oder graue Fellflecken,
besonders an Ohren und Augen. Das wird von Züchtern sogar gern gesehen,
gilt dies doch als Beweis für eine gute Pigmentierung der Lippen, Augenlider
und des Nasenschwammes. Diese Flecken verschwimmen und verschwinden später
fast ganz, nur manchmal sind bei genauem Hinsehen noch "champagnerfarbene" Abzeichen
zu erkennen, die jedoch voll akzeptiert werden. |
| Fütterung |
| Der Coton de Tuléar ist ein kleiner Hund,
aber er ist ein Hund! Also sollte er auch Hundefutter
in seiner Futterschüssel haben! |
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Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten
einen Coton zu ernähren:
Geeignete Vollnahrung aus dem Fachhandel,
allgemein Trockenfutter genannt
Mit dieser Art der Fütterung ist man auf der sicheren Seite. Eine gute
Vollnahrung aus dem Fachhandel hat eine ausgewogene Zusammensetzung und ist
auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt. Eine
Futtersorte mit 21 bis 25 % Rohprotein und einem
Rohfettanteil von 12 bis 16% ist für den Coton
de Tuléar ausreichend. |
| Die
im Handel angebotenen Schälchen
(Cäsar ect.) sind nicht zur ausschließlichen
Ernährung eines Coton de Tuléar geeignet. Auch ein kleiner Wattebausch
muss etwas zum Knabbern und Zähneputzen haben.
Er kann, wie die großen Kollegen, getrocknete Leckereien wie Rinder-
oder Schweineohren, Trockenpansen vom Schaf oder vom Rind haben und auch
ab und zu mal einen Knochen zum Abknabbern. |
Fütterung
mit Frischfleisch und den erforderlichen Zutaten
Diese Möglichkeit nennt man auch „barfen“, das Füttern mit frischem,
rohem Fleisch und den dazugehörigen Beifuttern, wie Getreide, Gemüse
und Vitaminen.
BARF steht für: B iologisches A rtgerechtes R ohes F utter
Die ausgewogene Zusammensetzung einer solchen Ernährung ist aufwändig,
aber es bekommt dem Hund sehr gut. |
Wichtiger Hinweis:
Menschen-Süßigkeiten sind keine bekömmlichen
Leckereien für
Hunde. Mit einer Tafel Schokolade kann man einen kleinen Hund sogar vergiften!
Grund dafür ist das im Kakao enthaltene
Theobromin. Dieses Alkaloid können
Hunde nicht richtig abbauen ... Hundebesitzer sollten also unbedingt darauf
achten, daß ihre Tiere keine
herumliegende Schokolade fressen können, sowie andere theobrominhaltigen
Produkte z.B. Tee, Cola. |
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